Adventsandacht2018 3Zum dritten Mal kam die Schulfamilie der Johannes-Kern-Mittelschule am Montagmorgen in der Aula zusammen, um sich mit besinnlichen Gedanken zu den roten Adventskerzen auf Weihnachten vorzubereiten:

 

Die roten Kerzen wollen Liebe verbreiten.
Ihr Licht und ihre Wärme erinnern uns,
Geborgenheit zu schenken
und Liebe zu geben.

 

Wir hoffen, 
dass Gott an Weihnachten unser Leben berührt, 
damit Liebe wachsen kann.

 

Der Schulchor – unterstützt von Chorleiterin Frau Solla und Frau Pfaffenritter am Keyboard – verzauberte die versammelte Schulfamilie mit wunderbaren Klängen und ließ weihnachtliche Stimmung aufkommen. Anschließend überreichte das Team der Schulpastoral jeder Klasse eine rote Kerze für ihren kleinen Adventskranz.

HA

Adventsandacht2018 2Traditionell versammelte sich die gesamte Schulfamilie zum 2. Advent wieder in der Aula der Johannes-Kern-Mittelschule, um sich gemeinsam auf Weihnachten vorzubereiten – diesmal leider erst am Mittwochmorgen. Frau Brehmeier-Strerath, Frau Kuhn und Herr Hückl stellten das violette Band des Adventskranzes ins Zentrum der Betrachtung:

 

Das violette Band will Versöhnung bringen.
Es erinnert uns daran, 
offen aufeinander zuzugehen,
und einander zu vergeben.

 

Wir hoffen, 
dass Gott an Weihnachten unser Leben berührt, 
damit Versöhnung wachsen kann.  

 

Dass wir Versöhnung dringend nötig haben, brachten Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a durch „Zwischenrufe“ auf eindrucksvolle Weise zum Ausdruck. Im Lied „Wie ein Fest nach langer Trauer“ besang der Schulchor schließlich „Versöhnung“ in wunderbaren Bildern. Am Ende erhielt jede Klasse ein violettes Band für ihren Adventskranz, den sie bei der ersten Andacht geschenkt bekamen. Ein herzliches Dankeschön an Frau Solla und Frau Pfaffenritter für die musikalische Umrahmung. 

HA

Lesesieger2018Lia W. aus der Klasse 6c heißt die Schulhaussiegerin im Vorlesewettbewerb der Johannes-Kern-Mittelschule, die heute im Vergleich mit fünf weiteren FavoritInnen aus den drei 6. Klassen durch gute Lesetechnik und passende Betonung überzeugte. Frau Müller begrüßte Vorleser und Zuhörer herzlich, warb um Verständnis für die Aufregung der Leser und bat das junge Publikum, um Ruhe und Aufmerksamkeit.

Lesen leistet gerade in unserer digitalen Welt
einen wertvollen Beitrag:  
Bücher beflügeln die Phantasie,
entführen in fremde Welten,
bringen fremde Sprachmuster näher,
wecken Gefühle.

Jeweils zwei Leser/innen pro Klasse stellten sich dem Urteil der Jury, bestehend aus der Schülersprecherin Aylin (10aM), dem Lesesieger von 2016 Mohamad (8gM), sowie den Klassenleiterinnen Frau Strohmaier (6c), Frau Müller (6b) und Frau Kuhn (6a).

Mit spannenden, lustigen oder nachdenklich stimmenden Jugendbuchausschnitten bereiteten Nora und Lia (6c), Emilia und Aaron (6b), Pia und Jonas (6a) ihren Zuhörern eine kurzweilige Stunde. Siegerin wurde nach zwei Lesedurchgängen - einem bekannten Text aus "Die Blogger Bande" und einem fremden Buchausschnitt aus "Die Schule der magischen Tiere", einem Fantasyroman von Margit Auer  - Lia. Den zweiten Platz belegte Jonas mit seinem lebhaften Vortrag aus "Drei für alle Fälle".        

Konrektor Peter Maier und Frau Müller beglückwünschten die beiden und überreichten der Erst- und dem Zweitplatzierten einen Buchpreis und eine Urkunde. Unsere Schulhaussiegerin vertritt die Johannes-Kern-Mittelschule beim Stadtentscheid im Frühjahr. Alle sechs Vorleser/innen wurden mit anhaltendem verdienten Applaus verabschiedet. Für Leser und Zuhörer gab es zum Schluss noch eine Nikolausüberraschung.

KC

UmweltschuleFür das Schuljahr 2017/18 haben wir uns um eine Auszeichnung als bayerische "Umweltschule in Europa" beworben und es als eine von 375 Schulen geschafft den ersten Stern nach Hause zu tragen. „Umweltschule in Europa“ ist eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen bewerben können. Dazu müssen sie innerhalb eines Schuljahres zwei Themenfelder aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury vorlegen. 

Die Themen reichen von Energiesparmaßnahmen an der Schule und Klimaschutzfragen über Baumpflanzaktionen und Biotopschutzmaßnahmen bis hin zur Umsetzung eines schuleigenen Müllrecyclingkonzepts. Der Bau von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse ist ebenso beliebt, wie Projekte zu „Nachhaltigem Konsum“ oder „Gesunder Ernährung“. Viele Schulen engagieren sich mit Spendensammelaktionen für „Eine-Welt-Anliegen“ oder befassen sich mit dem „Ökologischen Fußabdruck“.

Unsere Schule hat sich mit der Nikolausaktion von 2017, bei der fair gehandelte Bio-Nikoläuse verkauft wurden, und der Projektwoche zum Thema Bewegung beworben und ... wir haben es geschafft... wollen aber MEHR. Aus einem Stern sollen drei werden und daher arbeiten wir bereits an der Umsetzung zu neuen Projekten und daran Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu einem festen Bestandteil an unserer Schule werden zu lassen.

SJ

Wandertag 6c

Am 2. Oktober 2018 haben wir uns um 08:30 Uhr am Schwabacher Bahnhof getroffen und fuhren mit der S-Bahn nach Nürnberg. Als wir dort angekommen waren, sind wir zum Schönen Brunnen gelaufen. Dort machten wir zunächst Pause und fütterten Spatzen. Außerdem haben alle Kinder an dem goldenen Ring gedreht und sich etwas gewünscht. Nun kam unser Stadtführer und hat uns ein bisschen die Altstadt gezeigt. Leider konnten wir die Lochgefängnisse nicht besuchen, da diese gerade renoviert werden. 

Dafür hat er uns von den Foltermethoden des Mittelalters berichtet und den „spanischen Schuh“ genauer erklärt. Dabei hat er auch erzählt, dass dieser bei Frauen mit Nadeln gespickt war, weil auch schon im Mittelalter bekannt war, dass Frauen mehr aushalten als Männer. Damit sie schneller ihre Sünden beichten würden, wurden sie härter verhört. Tim hat dem Stadtführer während des Vortrags assistiert und seine Rolle sehr gut gespielt. Obwohl es windig und sehr kalt war,  haben alle sehr tapfer durchgehalten und sich bemüht, gut zuzuhören und mitzumachen! 

Später, vor dem Fembohaus, hat uns der Stadtführer berichtet, dass verheiratete Frauen im Mittelalter immer eine Haube/Mütze aufhatten, woher die bekannte Redensart „Unter die Haube kommen“ bis heute stammt. „Das war cool!“ (Lena) Von dort aus sind wir auf die Burg geschlendert und hatten eine „Hammer“ (Mücahit) Aussicht über Nürnberg und konnten sogar bis nach Schwabach sehen. Im Anschluss ging es an einem Stück der 5km langen Stadtmauer entlang bis zum Tiergärtnertor, wo wir eine zweite Pause machten und uns von unserem Gästeführer verabschiedeten. Durchgefroren machten wir uns zügig auf den Weg zum Bahnhof und hatten noch ein paar Minuten Verspätung. Gegen 13.00 Uhr kamen wir zufrieden in Schwabach an und waren der Meinung, dass es trotz Kälte ein schöner Ausflug war 😀!

 Schülerinnen und Schüler
der Klasse 6c